|
Johannes Endres
(Klasse 7a) berichtet:
"Mit zwei Bussen fuhren wir morgens direkt von der Schule in
Richtung Köln. Wir, das waren die drei Klassen der Stufe 7
mit den Klassenlehrern Herrn Dohm, Herrn Wiemer, Frau Brezina und
dem Geschichtslehrer der 7a, Herrn Otten. Während der Fahrt
standen wir im Stau, kamen aber pünktlich in Köln an.

Die
Klassen 7a, 7b und 7c in Köln (zum Vergößern Foto
anklicken)
Endlich angekommen, ging es in das "Odysseum", ein Museum,
wo man anders als in "normalen" Museen, alles anfassen
und ausprobieren kann. Es gibt insgesamt fünf Themenwelten:
Leben, Erde, Cyberspace, Mensch und Kinderstadt. Aber zuerst schauten
wir uns einen Film über einen Professor an, für den wir
im Odysseum eine Energie-Formel finden mussten.

Dann ging es in das erste Themengebiet: "Leben".
Dort war ein großer Dinosaurier, der sich eigentlich bewegen
sollte, was er aber nicht getan hat. Weiter gab es in einem Automaten
einen Spender mit Bitterstoffen und eine Kamera, und man konnte
beobachten, wie man auf die Bitterstoffe reagiert: "Der Bitterstoff
war so bitter, dass man das Gesicht verziehen musste", meint
Philipp Steichen aus der 7a später.
Die nächste Themenwelt war "Erde". Es ging
aber nicht nur um die Erde, sondern auch um den Weltraum. Dort gab
es einen Raumfahrttester, der leider aber erst ein bisschen später
geöffnet war. An einer Station konnte man errechnen, wie lange
ein Luftsprung, den man auf der Erde macht, dauern würde, wenn
man ihn auf dem Mond machen würde.
Die Themenwelt "Cyberspace" hatte viele Stationen.
Der Flugsimulator wurde zwar auch geschlossen, es konnten aber noch
ein paar Schüler die Station ausprobieren. An der Seite der
Halle stand ein Tisch, wo eine Kugel unter einer Glasscheibe war.
Ziel war es, durch "Nichtdenken" die Kugel einem Gegenspieler
zurollen zu lassen. Das "Nichtdenken" hat man an den Gehirnstromwellen
gemessen, indem man ein Band um den Kopf ziehen musste. Philipp
Wagner wunderte sich über eine so verkehrte Welt: "Ganz
schön verwirrend".

Dann kam die Themenwelt "Mensch". Dort wurde viel
über Ernährung und Gesundheit ausgestellt. Diese Themenwelt
war die letzte, denn die "Kinderstadt" im Odysseum war
kein Glied der Themenwelten, sondern ein Zusatz.
Jetzt gab es Mittagessen. Das Odysseum hat zwar ein Restaurant,
es sind aber viele in den daneben gelegenen McDonalds gegangen.
Dann sind wir mit dem Bus durch die Stadt zum Tutanchamun-Museum
gefahren.

Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Jeder bekam
ein Audiogerät und konnte dann reingehen. Es wurde alles erklärt:
Von der Form der Grabstätte bis zum Inhalt. Der Finder war
Howard Carter. Wir schauten zwei Filme und wir sahen die Schreine
(es waren insgesamt fünf) des Tutanchamun an. Es war spannend
zu erfahren, wie die Archäologen den gesamten Inhalt der Grabstätte
geborgen haben und wie sie die Fundstücke nach Kairo ins Museum
gefahren haben. "Wir hatten viel zu wenig Zeit hier",
sagt Philipp Huber am Ende der Ausstellung. Danach ging es mit den
Bussen zurück in die Eifel."

(Alle Fotos: Lothar Wiemer)

zum Seitenanfang | zu den
News
|