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"Noch nie
haben sich so viele 9er und 10er für den Sanitäterkurs
der Malteser interessiert wie in diesem Schuljahr. Das liegt vielleicht
daran, dass dieses Jahr so gute Werbung von Herrn Edringer und Co.
gemacht wurde oder wegen des Reizes mit dem Pieper rumzulaufen,
aber ein vielleicht noch größerer Reiz ist die "Angenehme
Unterbrechung vom Unterricht" meint sogar eine Mitschülerin.

Großer Andrang an den verschiedenen
Stationen beim Erste-Hilfe-Kurs
Durch das große Interesse wurde dieses Jahr eine etwas andere
Ausbildungsmethode angewendet: Nach dem vierteiligen Erste-Hilfe-Kurs
werden die Schüler für den weiterführenden Sanitäterkurs
ausgewählt. Diejenigen, das sind ca. 20 - 25, die dann weiter
machen dürfen, haben noch 10 bis 12 Nachmittage Zeit, um die
endgültige Sanitäterausbildung zu machen.
Ausbilder sind Patrick Serwe und Andreas Burger vom Malteser Hilfsdienst,
die von einigen Sanitätern aus der Schule unterstützt
werden, wie zum Beispiel Pamina Eisen (Stufe 13), die seitens der
Schüler für die Organisation des Sanitätsdienstes
an der Schule verantwortlich ist.
Die Verantwortlichen befürworten die Sanitäterausbildung
an den Schulen sehr, weil sie der Meinung sind, dass man im Ernstfall
helfen können und nicht nur daneben stehen sollte. Biesdorf
ist relativ weit von Rettungsdienststandorten entfernt, deshalb
ist es besonders wichtig, den Betroffenen rasch helfen zu können,
noch bevor der Rettungsdienst vor Ort ist.

Wiederbelebung an der Übungspuppe
- hier unter Anleitung von Patrick Serwe
Patrick Serwe (Abitur 2007 in Biesdorf), der bereits als Schüler
die Sanitäterausbildung an unserer Schule gemacht hat, ist
heute Rettungsassistent im Praktikum beim Malteser Hilfsdienst.
Davor hat er ein Berufspraktikum bei der Rettungswache in Welschbillig
gemacht. Ihn fasziniert vor allem, dass man jeden Tag etwas Abwechslung
hat, und er wünscht sich, dass er später mal sagen kann,
dass er etwas Sinnvolles in seinem Leben gemacht hat.
Die Motivation der Kursteilnehmer ist unterschiedlich: Einige machen
die Sanitäterausbildung, weil sie Freude daran haben, anderen
zu helfen. Andere streben einen medizinischen Beruf an und nutzen
den Kurs um erste Erfahrungen und Wissen auf diesem Gebiet zu sammeln
und um zu erkennen, ob sie für eine solche Tätigkeit geeignet
sind. Wiederum Andere bekommen durch die Ausbildung einen Anreiz,
Mediziner zu werden oder einen Beruf im Rettungsdienst zu ergreifen.
Ein angenehmer Nebeneffekt ist für manche Teilnehmer sicherlich
auch die Anerkennung des Kurses für die Führerscheinprüfung.
Diese Sanitäterausbildung ist also nicht nur eine gute und
lehrreiche Erfahrung, sondern fördert auch das soziale Engagement.
Durch ihren Einsatz als Schulsanitäter lernen die Schüler
bereits frühzeitig Verantwortung zu übernehmen und anderen
zu helfen."
(Lena Schuh, Klasse 9 d)

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