Privates Sankt-Josef-Gymnasium Biesdorf
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20.09.2010

"Schule unterwegs" - Wallfahrt zur Schankweiler Klause

(OtR) "Pilgern heißt, mit den Füßen beten", erklärte Pater von Rüden in seiner Ansprache beim Gottesdienst, der im Garten der Schankweiler Klause statt fand. Und so pilgerten an einem herbstlich sonnigen Septembermorgen ca. 750 Schülerinnen und Schüler des St.-Josef-Gymnasiums mit ihren Lehrern von Biesdorf zur alten Einsiedelei der Schankweiler Klause.


Die große Schulgemeinschaft ist unterwegs

In seinem Aussendungssegen auf dem Schulhof hatte der Schulseelsorger zuvor noch einmal an den Anlass der Wallfahrt der Schulgemeinschaft erinnert: Die Sternwallfahrt des St.-Josef-Gymnasiums geht auf den Erscheinungstag Marias in La Salette, einem Wallfahrtsort in den französischen Alpen, südlich von Grenoble, zurück. Von dort stammt der Ordensmann Jean Berthier, der 1895 den Orden der Missionare der Heiligen Familie (MSF) gegründet hat. Die MSF sind die Begründer des St.-Josef-Gymnasiums und haben es bis 2001 in eigener Trägerschaft geleitet. Auch heute begleiten sie es mit großer Verantwortung in die Zukunft.

Im Anschluss an den Segen machte sich die Schulgemeinschaft gemeinsam auf den Weg, der durch die wunderbare Waldlandschaft des Ferschweiler Plateaus über den Hunnenkopf nach Schwarzenbruch, zur Wikingerburg und schließlich zur Klause führte.


Überqueren der Straße in Schwarzenbruch

Ohne dass sich auch nur ein Schüler verirrte, von Schülerlotsen der Klasse 10a bei Schwarzenbruch sicher über die Straße geleitet, fanden sich Schüler und Lehrer nach ca. zweistündiger Pilgerwanderung an der Schankweiler Klause ein. Dort wurde auch der Wortgottesdienst im Garten der Klause von Pater von Rüden zelebriert und von einem schulischen Bläserensemble unter der Leitung von Martin Agricola mitgestaltet.


Pater von Rüden hält den Gottesdienst, musikalisch begleitet vom Bläserensemble der Schule

Die Wallfahrt ist ein wertvoller Beitrag für das solidarische Zusammenleben in der Schulgemeinschaft. Auch viele Schüler sahen den Tag trotz langer Wegstrecke und schmerzender Füße als schönes Gemeinschaftserlebnis in der Natur.




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