Für
Ordensschulen und Schulen in kirchlicher Trägerschaft ist die Schulseelsorge
ein wesentlicher Bestandteil des schulischen Alltags. Das Anliegen der Schulseelsorge
(wobei alle Lehrer seelsorgliche Verantwortung tragen) ist es, ihren Anteil zur
ganzheitlichen Bildung der Schüler beizutragen, indem sie Werte vermittelt,
Gemeinschaft fördert und pflegt, zur Hilfsbereitschaft erzieht, anhält
Zeugnis zu geben und indem sie gemeinsame Liturgiefeiern ermöglicht.
Die Schulseelsorge beschränkt sich natürlich nicht auf die Schüler,
es ist immer die gesamte Schulfamilie angesprochen. Sie beschränkt sich auch
nicht auf Selbstverständlichkeiten, sondern versucht unter Einbeziehung aller
am Schulleben Beteiligten bestimmte Schwerpunkte im Laufe eines Schuljahres zu
setzen. Die Schulseelsorge versteht sich als Dienst am Menschen und stellt
sich die Aufgabe der persönlichen Glaubensorientierung und Lebensberatung.
Liturgische Feiern • Eröffnungsgottesdienst
am ersten Schultag für die verschiedenen Stufen, in dem diese Segen und Schutz
für die Arbeit und das Zusammenleben erhalten. • Sternwallfahrt zur
Schankweiler Klause im September für die gesamte Schulgemeinschaft •
Die Adventszeit wird unterschiedlich gestaltet: Pausenmeditationen; ein Wortgottesdienst
für die Klassen 5 und 6, die sie mit Hilfe ihrer Musik- und Religionslehrer
vorbereiten; eine adventliche Feier; Adventskonzert am 3. Adventssonntag; einige
Klassen verzichteten auf das Wichteln und starten Aktionen, um Kindern in der
„dritten“ Welt zu helfen; eine Eucharistiefeier für die Klassen
7 bis 10 und die Oberstufe, vorbereitet von der Schülergruppe. •
Auch in der Fastenzeit werden verschiedene Schwerpunkte gesetzt: Aschermittwoch
gibt es Wortgottesdienste mit Austeilung der Asche; im März eine Bußandacht
für die Schulfamilie; Aktionen einiger Klassen mit ihren Religionslehrern
zum Thema: „Wie gehen wir miteinander um, wie können wir uns gut auf
Ostern vorbereiten.“ • Im März feiern wir auch unseren Namenspatron.
• Am Pfingstdienstag nehmen die Klassen 5 an der Echternacher Springprozession
teil. Sie beginnt mit einem Wortgottesdienst in Irrel und geht von dort nach Echternach,
um sich in die große Schar der Teilnehmer einzureihen und etwa eineinhalb
Stunden durch die Stadt zu springen und am Grab des Heiligen Willibrord vorbeizuziehen.
• An der Hauskirmes feiern wir mit der Schulgemeinschaft die Eucharistie.
• Am letzten Schultag gestaltet die Schülergruppe die Eucharistiefeiern,
in denen wir für das zurückliegende Schuljahr danken und den Segen für
die Ferien holen. • Von den einzelnen Klassen werden im Laufe des Schuljahres
immer wieder Klassengottesdienste gefeiert, die sie selbst gestalten, und
Pater von Rüden bietet immer wieder Eutonie und Meditation an. Diese
Feiern sind sehr wichtig und fördern das Gemeinschaftsleben. Weitere
seelsorgliche Aktivitäten • Einkehrtage für die Klassen
9 im September - Sie sollen helfen, dass die Schüler sich besser kennenlernen
und auch sich besser kennenlernen. • Einkehrtage für Stufe13 als
Abschluss ihrer Schulzeit - So soll das Zusammengehörigkeitsgefühl noch
einmal gestärkt werden. • Sozialpraktikum „Compassio“
- Es findet am Ende der Jahrgangsstufe 10 statt, Dauer 3 Wochen. • Ausbildung
von Schülern zu Schulsanitätern durch die Malteser • Aktionen
der Schülergruppe für soziale Zwecke. • Und nicht zu vergessen:
Gespräche mit Eltern und Schülern, wenn sie Probleme haben, Aufarbeitung
von Problemen in einzelnen Klassen. Die Schulseelsorge nimmt einen wichtigen
Platz in unserem Schulleben ein und ist bemüht, die uns anvertrauten Menschen
bei ihrer Reifung und Persönlichkeitsentfaltung zu begleiten. Pater
Wilhelm von Rüden 
zum Seitenanfang |